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Worterklärungen

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Präötken - Bronzeskulptur 'Flirt' von Jürgen Ebert

Plattdeutsche Wörterkunde

Hier sind die bislang veröffentlichten Beiträge zur Plattdeutschen Wörterkunde in loser Reihenfolge zu finden. Bei der Suche nach einem bestimmten Wort hilft eine Übersicht mit einer alphabetischen Ordnung.

 

Das plattdeutsche Wort „Dageblad“

Veröffentlicht Klaus Werner Kahl am 05.11.2013
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Das plattdeutsche Wort „Dageblad“

Unsere täglich geliebte und selbstverständlich umfangreiche Zeitung hat sich erst im Laufe der Zeit zu dem entwickelt, wie wir es kennen. Nach der Erfindung des Buchdrucks war es möglich, Nachrichten oder Neuigkeiten auf einzelne Seiten zu veröffentlichen. Das war das Dageblad, oder in der Mehrzahl die Dagebliäder. Der Begriff hat sich im Plattdeutschen bis heute auch für die aus vielen Seiten bestehende Tageszeitung gehalten. Spricht man abfällig über eine Zeitung, so spricht man in der Verkleinerungsform von Dageblad vom Dageblädken. Zeitungen auf unterem Niveau oder solche, die man nicht für lesenswert erachtet, heißen schlicht Blädken. Diesen Begriff verwendet man häufiger auch in unserer hochdeutschen Umgangssprache.

So, nu liäst män flitig wider, wat vandage in't Dageblad stait!

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