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Worterklärungen

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Präötken - Bronzeskulptur 'Flirt' von Jürgen Ebert

Plattdeutsche Wörterkunde

Hier sind die bislang veröffentlichten Beiträge zur Plattdeutschen Wörterkunde in loser Reihenfolge zu finden. Bei der Suche nach einem bestimmten Wort hilft eine Übersicht mit einer alphabetischen Ordnung.

 

Das plattdeutsche Wort „Koken“

Veröffentlicht Klaus Werner Kahl am 13.09.2014
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Das plattdeutsche Wort „Koken“

 Für viele Menschen ist Kuchen, is Ko­ken, das beste Lebensmittel! Und was es alles gibt: Blechkuchen – Pla­ten­koken, Kuchen aus Formen – Pot­koken, oder aus Waffeleisen – Piep­koken un Iserkoken. Je nach Jahreszeit kommen die Kuchen, de Kö­ken, mit den reifen Früchten auf den Tisch, wie ein Pflaumenkuchen, een Pru­menkoken, oder ein Apfelkuchen, een Appelkoken. Das Jahr über lassen sich z.B. Butterkuchen – Buoterkoken, Honig­kuchen – Hannigkoken, Käsekuchen – Kaisekoken, oder Marmor­kuchen – Stopkoken auf den Tisch bringen. Der Konditor ist de Koken­bäcker. Harte Tage sind die zwischen Weihnachten und Silvester, de Ko­kendage, an den die Kuchenreste auf­gegessen werden müssen. Zur Kirmes gibt es die typischen Kuchen, de Kiär­mesköken, wie Pfefferkuchen – Piä­perkoken, oder Kuchenherzen, de Kokenhiärtkes. Auch die Lakritze, de Hoostekoken of Stemkoken,  gehört dazu. Nicht zu verachten ist ein Pfannkuchen, een Pannekoken, wie der Reibekuchen, de Riwenpankoken. Un dän wilt wi vanmeddag män met Appelkompot un Swatbraud iäten!

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