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Worterklärungen

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Präötken - Bronzeskulptur 'Flirt' von Jürgen Ebert

Plattdeutsche Wörterkunde

Hier sind die bislang veröffentlichten Beiträge zur Plattdeutschen Wörterkunde in loser Reihenfolge zu finden. Bei der Suche nach einem bestimmten Wort hilft eine Übersicht mit einer alphabetischen Ordnung.

 

Das plattdeutsche Wort „Wiär“

Veröffentlicht Klaus Werner Kahl am 25.03.2014
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Das plattdeutsche Wort „Wiär“

Über das Wetter bzw. die Witterung, zu Plattdeutsch Wiär, lässt sich ja un­endlich viel sprechen, denn das richtige Wet­ter für alle gibt es nicht. Gar nicht schön ist es, wenn das Wetter unbeständig, wiärlüünsk, ist. Was aber könnte schöner sein, als sonniges, warmes Wetter, um die Beine hochzulegen – een Haugbeenwiär! Sogar der Bauer freut sich über warme, trockene Tage, um Heu zu machen, dat Haiwiär. Ist es warm und regnet, spricht man von Wasdooms­wiär, einer Witterung, die das Wachstum von Pflanzen anregt. Denen, die sich nach Feierabend in die Sonne le­gen wollen, ist das ein Sauwetter, een Schietwiär. Schwüles Wetter, bülsk Wiär, ist auch nicht be­liebt. Zieht dann auch noch ein Un­wetter auf, een Un­newiär, begleitet von einem Gewitter, een Dunnerwiär, vergeht wohl allen die Freude. Gewitter reinigen ja die Luft! Bei einigen Men­schen hilft zuweilen ein lautstarkes Zurecht­weisen, een Dunnerwiär, um sie wieder zur Vernunft zu bringen. Dat mos­sen wi auk äs met Petrus maken, met sien äösig Wiär, wat he us af un an andöt!

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