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Worterklärungen

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Präötken - Bronzeskulptur 'Flirt' von Jürgen Ebert

Plattdeutsche Wörterkunde

Hier sind die bislang veröffentlichten Beiträge zur Plattdeutschen Wörterkunde in loser Reihenfolge zu finden. Bei der Suche nach einem bestimmten Wort hilft eine Übersicht mit einer alphabetischen Ordnung.

 

Plattdeutsche Wörterkunde

Veröffentlicht Klaus Werner Kahl am 21.02.2016
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Das plattdeutsche Wort „Düör“

Das plattdeutsche Wort Düör, die Tür und auch Tor, sowie düör, durch, wird sehr häufig in verschiedenen Zusammenhängen gebraucht. Türen, Düörn, schließen ein Durchgangsloch, een Düörlok, und sind in einer Zarge, nen Düörnpost, drehbar befestigt. Mit einer Klinke, ne Düörnklink, lässt sich die Tür öffnen. Möchte jemand durch die Haustür herein, düör de Huusdüör harin, benutzte er früher den Türklopfer, dän Düörnklöpper. Bei einer zweigeteilten Tür mit unterem und oberem Türflügel spricht man von einer Klööndüör, weil man sich auf den unteren Teil auflehnen und vorbeigehenden Menschen reden kann. Neben drehbaren Türen gibt es auch Schiebetüren, Schuwedüörn. Im Durchschnitt, in’n Düörsnid, sind sie aber seltener. Häufig wird das Wort düör als Vorsilbe benutzt wie bei  Düörlöchten, Röntgen, oder düörbrängen, verprassen. Mit Geld gut wirtschaften kann man, wenn man z.B. so wie früher als Essen Eintopf kocht, Düörgemöös kuokt. Ik frai mi aal up de Wintertied, wan’t wier Moos met Metwuorst düörneen giw!

 

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