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Worterklärungen

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Präötken - Bronzeskulptur 'Flirt' von Jürgen Ebert

Plattdeutsche Wörterkunde

Hier sind die bislang veröffentlichten Beiträge zur Plattdeutschen Wörterkunde in loser Reihenfolge zu finden. Bei der Suche nach einem bestimmten Wort hilft eine Übersicht mit einer alphabetischen Ordnung.

 

Plattdeutsche Wörterkunde

Veröffentlicht Klaus Werner Kahl am 16.07.2016
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Das plattdeutsche Wort „Straot“, Teil 2

Wieder dreht es sich um die Straße, de Straot. Wir kennen Seitenstraßen in Orten, Sitenstraoten, und Zubringerstraßen zu ihnen, Togangsstrao­ten. Straßen gehen nicht nur schnurgerade, liekuut, sondern haben auch Kurven, Straotendrais. Hin und wieder, af un an, muss der Straßenkehrer bzw. die Kehrmaschine, de Strao­tenklüütker, Straßen gründlich säubern, Rüümstraot hollen. Vor der eigenen Tür benutzt man den Straßenbesen, dän Straotenbessen. In großen Städten gibt es häufig Straßenbahnen, Straotenbanen, und am Straßenrand, an de Straotenkant, auch mal Straßenmädchen, Straoten­wichter. Eine Straße, die man mit Radfahrzeugen nicht benutzen kann, ist die Wasserstraße für Schiffe, de Waterstraot för Schippe. Und die Milchstraße, de Miälkstraot, können wir gar nicht benutzen, sondern nur bei Nacht bewundern. Apropos bewundern: Viele Länder der Welt staunen über die weiter abnehmende Ar­beitslosigkeit bei uns, dat ümmer wai­niger Lüde bi us up de Straot ligt. Laot us män dankbaor daoför sien!

 

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