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Worterklärungen

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Präötken - Bronzeskulptur 'Flirt' von Jürgen Ebert

Plattdeutsche Wörterkunde

Hier sind die bislang veröffentlichten Beiträge zur Plattdeutschen Wörterkunde in loser Reihenfolge zu finden. Bei der Suche nach einem bestimmten Wort hilft eine Übersicht mit einer alphabetischen Ordnung.

 

Plattdeutsche Wörterkunde

Veröffentlicht Klaus Werner Kahl am 27.02.2018
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Das plattdeutsche Wort „Papeer“

Papier – Papeer – gibt es in ähnlicher Form wie heute bereits seit 2000 Jahren. Es wurde zunächst als einzelnes Blatt – äs Papeerblad – vom Papiermacher – van dän Papeermaker in Handarbeit erstellt. Später erfolgte es mit Hilfe von Papiermühlen – van Papeermüëlen. Inzwischen gibt es unterschiedlichste Papiere – Papeere: Seidenpapier – Sidenpapeer, farbiges Papier – Büntpapeer, Packpapier – Pakpapeer, Filterpapier – Sigepapeer, Toilettenpapier – Lokuspapeer oder auch Schmiergelpapier – Sandpapeer. Liniertes Papier nennt man in Platt Schriewpapeer, kariertes Papier Riäkenpapeer. Als Papeere bezeichnet man Ausweise und Bescheinigungen wie den Führer- oder Kraftfahrzeugschein. Banknoten sind das Papeergeld. Um einen Überblick über Ein- und Ausgaben zu haben macht man die Buchführung – dän Papeerkraom. Abfällig nennt man Büroarbeiter oder Beamte papeerne Daglainers. Sie benutzen zum Schreiben das Schriftdeutsch – se brängt wat in Papeerdüütsk up’t Papeer, so äs ik dat hier in Platdüütsk daon häb.

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