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Das plattdeutsche Wort des Monats

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Präötken - Bronzeskulptur 'Flirt' von Jürgen Ebert

Das plattdeutsche Wort des Monats

Unser Platt ist eine sehr bildhafte Sprache. Das macht sie so liebenswert und sympathisch.

An dieser Stelle sollen neben besonders interessanten plattdeutschen Begriffen auch neue Wortschöfpungen vorgestellt und erklärt werden.

Haben Sie einen plattdeutschen Ausdruck gehört oder kennen ihn, dann melden Sie ihn unter info@plattdeutsch.net. Wird das Wort in dieser Rubrik veröffentlicht, nennen wir gerne Ihren Namen, wenn Sie es wünschen.

 


 

Das plattdeutsche Wort des Monats August 2020

Veröffentlicht Klaus Werner Kahl (klaus-werner) am 01.08.2020
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Küerknuoken

Im Jahr 1861 präsentierte der 27jährige Physiklehrer Philipp Reis das erste Telefon, mit dem Sprache über Draht per elektrischem Strom auch über weite Entfernungen zu übertragen war. Erst zwanzig Jahre später begann der Siegeszug der neuen Technik in Deutschland. Nachdem etwa um 1900 auch die Funktelefonie möglich war, nannte ein deutscher Staatmann 1907 sie "eine der teuflischten Erfindungen der Neuzeit".

Der Durchbruch für die digitale Mobil-Telefonie kam erst 1992. Die ersten Geräte ähnelten einem großen Knochen. Zum Sprechen musste man das Telefon dicht an den Mund halten. Und so entstand der im hochdeutschen als Handy bezeichneten Telefon der plattdeutsche Name Küerknuoken, also "Sprechknochen". Zwar haben sich die From und Größe der Geräte gewaltig verändert, der Name aber ist geblieben.

Zuletzt geändert am: 01.08.2020 um 12:35

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