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Worterklärungen

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Präötken - Bronzeskulptur 'Flirt' von Jürgen Ebert

Plattdeutsche Wörterkunde

Hier sind die bislang veröffentlichten Beiträge zur Plattdeutschen Wörterkunde in loser Reihenfolge zu finden. Bei der Suche nach einem bestimmten Wort hilft eine Übersicht mit einer alphabetischen Ordnung.

 

Plattdeutsche Wörterkunde 123

Veröffentlicht Klaus Werner Kahl am 21.05.2017
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Das plattdeutsche Wort „Acker“

Der Acker, das Saatland und das Feld heißen im Plattdeutschen Acker of auk Ackerland. Je nach Bestellung des Ackers kann es z.B. ein Rübenfeld, nen Röwenacker, ein Kornfeld, nen Käörnacker, oder ein Kartoffelfeld sein, of nen Kartuffelacker sien. Ein abgemähtes Feld is een Stöppelacker. Landwirte nennt man Ackerbuern. Zudem gibt es Nebenerwerbslandwirte, Ackerbüörger, die Landwirtschaft betreiben, Ackeri maakt. Landwirte nutzen u.a. Ackerwagen – Ackerwiägen, Ackergeräte – Ackergerai, und Landmaschinen – Ackermaschinen. Bei der Landbestellung, bi’t Ackern, benötigte man früher Ackergäule – Ackerpiärde. Beim Pflügen putzig anzusehen sind oftmals Bachstelzen – Ackermänkes. Weniger beliebt sind Feldsperlinge – Ackerlüninge, und Saatkrähen – Ackerkraien, die  sich über die Aussaat hermachen. Auch der Ackerschachtelhalm – de Ackerkrockel – ist auf Äckern nicht gern gesehen. In der Natur erfreuen uns die Pfefferminze – de Ackermint – und das wilde Stiefmütterchen – dat Ackerviöölken met sine schönen Blöten.

 

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