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Worterklärungen

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Präötken - Bronzeskulptur 'Flirt' von Jürgen Ebert

Plattdeutsche Wörterkunde

Hier sind die bislang veröffentlichten Beiträge zur Plattdeutschen Wörterkunde in loser Reihenfolge zu finden. Bei der Suche nach einem bestimmten Wort hilft eine Übersicht mit einer alphabetischen Ordnung.

 

Plattdeutsche Wörterkunde 209

Veröffentlicht Klaus Werner Kahl am 15.08.2021
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Das plattdeutsche Wort „foern“

Kleine und unbeholfene Menschen muss man ebenso wie Haustiere und Vieh füttern – foern. Babys reißen ähnlich wie junge Vögel ihren Mund bzw. Schnabel auf – üör Foerlok up, wenn sie Hunger haben. Während das Essen für Menschen Lebensmittel sind, nennt man es für Tiere Futter – Foer, für Nutztiere auch Viehfutter – Vefoer. Für jede Tierart gibt es spezielle Zusammenstellungen des Futters: z.B. Vogel-, Hühner-, Pferde-, Kaninchen- oder Schweinefutter. Vuëgel-, Höner-, Piärde-, Kanickel- of Swinefoer. Die meisten Tiere leben von Rohfutter – Rufoer – wie Körnern, Gras, Heu oder Stroh. Es wird u.a. in Futterhäuschen – in Foerhüüskes – und in Futtertrögen – Foertrüöge - verfüttert – vöfoert. Besonders für Pferde gibt es Futtersäcke – Foersiäke, die man den Tieren um den Hals hängt Das Rindvieh ernährt sich in den Sommer- und Herbstmonaten vor allem vom Grünfutter – van’t Gröönfoer. Wer allerding nur nimmt und nicht gibt, sollte an diese Weisheit denken: Met Dank kaas nen Rüen daudfoern.

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