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Worterklärungen

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Präötken - Bronzeskulptur 'Flirt' von Jürgen Ebert

Plattdeutsche Wörterkunde

Hier sind die bislang veröffentlichten Beiträge zur Plattdeutschen Wörterkunde in loser Reihenfolge zu finden. Bei der Suche nach einem bestimmten Wort hilft eine Übersicht mit einer alphabetischen Ordnung.

 

Plattdeutsche Wörterkunde 215

Veröffentlicht Klaus Werner Kahl am 07.11.2021
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Das plattdeutsche Wort „wiëten“

Wer möchte nicht gern alles wissen – aals wiëten? Erst wenn wir viel wissen – viël wiët – merken wir, wie unwissend und dumm wir eigentlich sind – wu unwiëtend wi eengslik sint. Trotzdem ist es schön, wenn wir uns mit etwas besonders gut auskennen – viël van wat besunneres afwiët. Sein Wissen – sien Wiëten – erhält man auf verschiedenste Art und Weise. So ist die Erfahrung, die man im Leben erlangt, ein große Quelle, und es heißt: Wi wäert nich äer wiëtend, bes dat wi sint vösliëden. Man sollte aber nicht überheblich werden und vergessen, dass wir selber einmal recht unwissend waren – söws aonwiëten  wassen. Bildlich in Platt gesprochen lautet es: De Ko wil nich wiëten, dat se maol een Kalw wäst is. Ja, und was wären wir ohne die Wissenschaft – de Wiëtenschup – und die Wissenschaftler – de Wiëtenschupler, die ihre Arbeit zum Wohle von Menschheit und Natur gewissenhaft und mit reinem Gewissen machen – gewiëtenhaft un met een rain Gewiëten maakt? Hood af un Dank auk för alle, de us düör üör Wiëten van Pien un Krankhait afhelpt!

 

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