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Worterklärungen

K

Präötken - Bronzeskulptur 'Flirt' von Jürgen Ebert

Plattdeutsche Wörterkunde

Hier sind die bislang veröffentlichten Beiträge zur Plattdeutschen Wörterkunde in loser Reihenfolge zu finden. Bei der Suche nach einem bestimmten Wort hilft eine Übersicht mit einer alphabetischen Ordnung.

 

Plattdeutsche Wörterkunde

Das plattdeutsche Wort „Muul“

Das Maul sowie der Mund heißen im Plattdeutschen Muul, in der Mehrzahl sint dat de Mulen. Ein kleiner Mund ist ein Müülken.

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Das plattdeutsche Wort „Strippe“

Scherzhaft nennt man im Hochdeutschen einen Elektroinstallateur Strippenzieher. Das Wort setzt sich aus dem plattdeutschen Wort Strippe für elektrische Leitung bzw. Kabel und dem hochdeutschen Wort Zieher zusammen.

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Das plattdeutsche Wort „wäggen“

Regen und bewegen – wäggen un bewäggen, das geschieht unentwegt, immerzu, aalswäg. Anwäggen bedeutet langsam bewegen. Die Bewegung is dat Wäggen of Bewäggen.

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Das plattdeutsche Wort „Beer“

Ein Grundnahrungsmittel war früher das Bier, dat Beer. Beim Brauen, bi’t Bruen, erhielt man ein fast keimfreies Getränk. So diente das schwach alkoholische Bier als Wasserersatz.

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Das plattdeutsche Wort „Wäg“, Teil 2

Hier weitere Bedeutungen des Wortes Wäg, also Weg oder Straße. Wir kennen Feld- und Waldwege – Feld- un Buskwiäge, Seitenwege – Sitenwiäge, Zuwegungen – Togangswiäge,

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Das plattdeutsche Wort „Wäg“, Teil 1

Es gibt nicht nur einen Weg, enen Wäg, sondern viele Wege im Leben, viële Wiäge in’t Liäwen. Einen Weg geht jeder von uns: den Lebensweg, dän Liäwenswäg.

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Das plattdeutsche Wort „Smiär“

Vieles, was sich durch schmieren auftragen lässt, bezeichnet man im Platt­deutschen als Smiär. So nennen sich Margarine, Butter, Schmierkäse und schokoladenhaltiger Brotaufstrich im Oberbegriff als Smiär.

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Das plattdeutsche Wort „Aos“

Das Wort Aos ist wie kaum ein anders negativ besetzt. Zunächst bedeutet es Aas, Kadaver und Verwesendes. Auch meint man damit wilde bzw. aggressive Tiere.

 

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Das plattdeutsche Wort „ni“

Die Bedeutung des plattdeutschen Wortes ni ist im Hochdeutschen neu. Das Neue is dat Nie (das e wird einzeln gesprochen). In einigen Haus- und Ortsnamen kommt das Wort ni vor, z.B. bei Niehues, Niemeyer un Nienkiärken of Nibiäkem.

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Das plattdeutsche Wort „egen“

Mit dem plattdeutschen Wort egen sind gleich die drei Eigenschaften – Egenschuppen – eigen, eigensinnig und seltsam gemeint. Wir finden egen im Sinn von besitzen in Egendoom – Eigentum und Egendömer – Eigentümer wieder.

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Das plattdeutsche Wort „Tan“

Wird ein Kind geboren hat es zumeist noch keinen Zahn, miärsttieds nao kinen Tan. Doch bald beginnt das Zahnen, dat Tanen.

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Das plattdeutsche Wort „läern“

Ein altes Sprichwort  lautet: „Of Kalw of Ko, du läers ümmer nao to!“ übersetzt heißt es „Ob Kalb oder Kuh, du lernst immer noch dazu!“ Wir lernen also ab der Geburt bis ins hohe Alter dazu, wi läert auk nao in’t hauge Oller to.

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Das plattdeutsche Wort „Dokter“

Nichts geht über eine gute Gesundheit; aber ohne Arzt geht es trotzdem nicht, pat aon Dokter gait et bi alle dat nich!

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Das plattdeutsche Wort „Glas“

Die gleiche Bedeutung wie im Hochdeutschen hat das plattdeutsche Wort Glas. Allerdings spricht es sich auf Platt vorn als ch wie bei ach und mit kurzem a.

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Das plattdeutsche Wort „hunnert“

Einhundert, eenhunnert of eenfak hunnert, Kolumnen der kleinen Plattdeutschen Wörterkunde sind nun mit diesem Beitrag in der IVZ erschienen.

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Das plattdeutsche Wort „Niëwel“

Neigt sich das Jahr dem Ende zu, kommen vermehrt Tage mit Nebel, Dage met Niëwel. So ist denn auch der Monat November im Plattdeutschen de Niëwelmaond.

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Das plattdeutsche Wort „wisen“

Das plattdeutsche Wort wisen steht zunächst für weisen und zeigen, aber auch für beweisen. In Verbindung mit Vorsilben kann die Bedeutung durchaus auch anders sein.

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Das plattdeutsche Wort „Vuëgel“

Die Bezeichnung für den Vogel ist im Plattdeutschen Vuëgel, in de Mäertaal Vüëgel. Hier leben Jahresvögel, Jaoresvüëgel, vorübergehend Zugvögel, Summervüëgel, und wintertags Vögel aus sehr kalten Gebieten, Wintervüëgel.

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Das plattdeutsche Wort „wies“

Zwei verschiedene Bedeutungen hat das plattdeutsche Wort wies. Zunächst versteht man darunter weise, klug und vernünftig. Ein Beweis, een Bewies, oder ein Nachweis, een Nao­wies ist das Ergebnis kluger Überlegung und Weisheit, van scharp Üöwerläggen un Wieshait.

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Das plattdeutsche Wort „Wicht“

Auch im Hochdeutschen benutzen wir unbewusst das plattdeutsche Wort Wicht für ein Mädchen. Kommt ein prächtiges Mädchen auf die Welt, dän is et een Staodswicht. Kleine bzw. junge Mädchen bezeichnet man als Wichtkes.

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Das plattdeutsche Wort „Moder“

Wohl kaum jemand genießt eine größere Hochachtung und Verehrung als die Mutter, de Moder. Als Kind wächst man im Mutterleib heran, in’t Moderliew ran, und hört bereits die Muttersprache, de Moderspraok.

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Das plattdeutsche Wort „Viën“

Früher gab es in Norddeutschland fast überall Moore bzw. Sümpfe, zu Plattdeutsch Viëns. Neben großen Moorgebieten, Viëngiëgenden, z.B. in Emsdetten waren auch kleinere Moore, Viënkens, zu finden.

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Das plattdeutsche Wort „Raod“

Guëden Raod is düer! - Guter Rat ist teuer! Diese Redensart benutzt man, wenn man in der Klemme steckt und es keinen Ausweg zu geben scheint.

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Das plattdeutsche Wort „Uul“

Im Hochdeutschen benutzt man für die Eulenarten die Begriffe Eule und Kauz. Im Plattdeutschen dagegen verwendet man wie in allen anderen europäischen Sprachen nur den Begriff Eule, Uul, für kleine Eulen Üülken.

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Das plattdeutsche Wort „Vader“

Mit dem plattdeutschen Wort Vader meint man im Hochdeutschen den Vater. Wir glauben an den Vater im Himmel, an Guodvader, und beten oft das Vaterunser, dat Vaderusse.

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Das plattdeutsche Wort „jung“

Wir alle waren einmal jung, äs maol jung. Nach unserer Geburt sind wir aufgewachsen, upjungt. Damals waren wir noch sehr jung und unerfahren, pipenjung of bloodjung.

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Das plattdeutsche Wort „flaiten“

Wiederum wird nun ein Wort mit einer doppelten Bedeutung vorgestellt. Einerseits heißt flaiten im Hochdeutschen flöten sowie zwitschern und andererseits auch fließen sowie strömen.

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Das plattdeutsche Wort „Wind“

Das Wort Wind spricht und schreibt sich im Hoch- und Plattdeutschen gleich. Allerdings unterscheiden sich die Mehrzahlformen: Winde heißen auf Platt Winne.

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Das plattdeutsche Wort „ächter“, Teil 2

Wie angekündigt sollen weitere Worte mit ächter nicht vorenthalten werden, nich ächterwiäge laoten wäern.

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Das plattdeutsche Wort „ächter“

Die Bedeutung von ächter ist hinter. Zeitliche Begriffe sind ächterhiär – hinterher oder nachher, sowie ächternao – danach.

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Das plattdeutsche Wort „Dag“

Beim näheren Hinsehen entpuppt sich das plattdeutsche Wort Dag für Tag bedeutungsreicher, als man zunächst vermutet. Generell hat der Tag 24 Stunden, de Dag häw veerntwintig Stunnen.

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Das plattdeutsche Wort „frö“

Früher war alles besser! – Fröer was aals biäter! – Wie oft hat man diesen Spruch nicht schon gehört oder auch selber von sich gegeben!

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Das plattdeutsche Wort „Straot“, Teil 2

Wieder dreht es sich um die Straße, de Straot. Wir kennen Seitenstraßen in Orten, Sitenstraoten, und Zubringerstraßen zu ihnen, Togangsstrao­ten. Straßen gehen nicht nur schnurgerade, liekuut, sondern haben auch Kurven, Straotendrais.

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Das plattdeutsche Wort „Straot“

Besonders bei Familiennamen begegnet uns das Wort Straot für Straße, allerdings oft in der Schreibung von Strot, Stroth, Stroot, Strat, Straat oder Straut.

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Das plattdeutsche Wort „Piärd“

Im Münsterland kann man den Eindruck bekommen, sein häufigstes Tier sei das Pferd, dat Piärd.

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Das plattdeutsche Wort „Naodel“

Einen mehr oder weniger feinen, spitzen Gegenstand bezeichnet man laut Duden als Nadel, äs Naodel. Kleine Nadeln sint Näödelkes.

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Das plattdeutsche Wort „Düwel“

Wer kennt nicht den Teufel, dän Düwel! Auch wenn wir ihm persönlich noch nie begegnet sind: Seine Werke sind uns bekannt, sien Düwelswiärk. Damit meint man das Böse und auch die Laster.

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Das plattdeutsche Wort „Aomd“

So Mancher freut sich auf den Abend, dän Aomd, besonders auf den Feierabend, dän Fieraomd. Lange Zeit begann ein neuer Tag bei Sonnenuntergang.

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Das plattdeutsche Wort „Diek“

Gleich für zwei Bedeutungen steht das plattdeutsche Wort Diek. Zunächst heißt es Deich, also Schutzwall, der Wasser zurückhält. Wir kennen Binnendeiche an Flüssen, Binnendike an Flötten, sowie Außendeiche am Meer, Butendike an de Se.

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Das plattdeutsche Wort „Üölge“

Läuft nicht alles wie geschmiert, kann Öl hilfreich sein, Üölge helpen. Und was gibt es nicht alles für Öle: das Mineralöl, dat Steenüölge, das Pflanzenöl, dat Plantenüölge, oder das Tieröl bzw. den Tran, dat Dierüöl­ge of Traon.

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Fierdage

Fierdage, also Feiertage gibt es reichlich im Jahr! Neben vielen kirchlichen Feiertagen, kiärklicke Fierdage, begehen wir auch weltliche Feiertage, wiältlicke Fierdage.

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Das plattdeutsche Wort „Naober“

Besonders in schweren Zeiten darf man sich freuen, wenn man gute Nachbarn hat, guëde Naobers häw.

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Das plattdeutsche Wort „Möller“

Der häufigste Hausname in Deutschland ist die Berufsbezeichnung Müller, zu plattdeutsch Möller. Der Müller, de Möller, und seine Frau, de Möllerske,  betrieben eine Mühle, ne Müël.

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Das plattdeutsche Wort „miäten“

Es war bereits die Rede vom Maß, van dat Maot. Nun soll es um das Messen gehen, üm dat Miäten gaon.

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Das plattdeutsche Wort „Maot“

Wer vergleichen will benötigt ein Maß, een Maot. Oftmals reicht das Augenmaß, dat Aigenmaot, um z.B. zwischen groß und klein zu unterscheiden.

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Das plattdeutsche Wort „Schiwe“

Braucht man im Plattdeutschen das Wort Schiwe, meint man damit eine Scheibe oder auch eine Platte.  Eine Scheibe Brot, ne Schiwe Braud, mundet mit Schinken, met Swinemäse best guëd.

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Das plattdeutsche Wort „Miälk“

Neugeborene Menschen und Säugetiere ernähren sich zunächst von Milch, van Miälk, und wenn es möglich ist von Muttermilch, van Modermiälk.

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Das plattdeutsche Wort „Klok“

Sowohl Glocke und Klingel als auch die Uhr bezeichnet man im Plattdeutschen als Klok. Glocken, Klocken, hatten für die Menschen früher eine wesentlich größere Bedeutung als für uns heute.

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Das plattdeutsche Wort „breed“

Als wage Maßangabe kennen wir u.a. den Begriff breit, up Plat breed. Ist z.B. ein Bach breit, ne Biëk breed, ist er deutlich schmaler als ein breiter Fluss, äs ne brede Flötte.

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Das plattdeutsche Wort „Kop“ Teil 3

Nun geht es letztmalig um das Wort Kop, zunächst nochmals den Kopf des Menschen. Ein Blondschopf is een Flaskop. Jemand, der sehr direkt ist und etwas unverblümt sagt, säg et enen up dän Kop to.

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Das plattdeutsche Wort „Kop“ Teil 2

Weiter geht es mit dem Kopf, dän Kop, und den Bedeutungen im übertragenen Sinn. Nimmt man etwas in Angriff, dän krigs wat bi’n Kop. Ist etwas begonnen, so is de Kop draw.

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Das plattdeutsche Wort „Kop“

Tiere und Menschen haben u.a. auch einen Kopf, nen Kop. Mit Köpfen, met Köppe, bezeichnet man aber auch manch anderes, vor allem im übertragenen Sinn.

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Das plattdeutsche Wort „flaigen“

Das plattdeutsche Wort flaigen entspricht zunächst dem hochdeutschen Wort fliegen. Zudem hat es auch die Bedeutung von eilen und schnell bewegen. Läuft man zu schnell, kann man hinstürzen, hänflaigen.

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Das plattdeutsche Wort "Koffi"

Wie herrlich ist doch stets ein schöner, heißer Kaffee, nen schönen, heten Koffi! Er wird aus gerösteten Kaffeebohnen, uut röstete Koffibaunen, gemacht, die zunächst mit einer Kaffeemühle, met een Koffimüëlken of Bankrotmüëlken, zu Kaffeepulver, to Koffimiäl, gemahlen werden.

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Das plattdeutsche Wort „Kartuffel“

Gut, dass der Alte Fritz 1756 die Anordnung zum Anbau der damals ungeliebten Kartoffel gab, dat he dän Kartuffelbefiäl ruutgiëwen häw! Denn was wären wir heute ohne die Kartoffel, de Kartuffel?

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Das plattdeutsche Wort „Düör“

Das plattdeutsche Wort Düör, die Tür und auch Tor, sowie düör, durch, wird sehr häufig in verschiedenen Zusammenhängen gebraucht.

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Das plattdeutsche Wort „plat“

Wir bezeichnen unsere geliebte frühere Muttersprache Plattdeutsch, Niederdeutsch oder Niedersächsisch als Plat. Im Münsterland wird neben dem Dialekt des Kernmünsterlandes, dem Platt auf Lehmböden, dat Klaiplat, auch das Platt des Westmünsterlandes, dat Sandplat, gesprochen.

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Das plattdeutsche Wort „Ies“ Teil 2

Über das Eis, dat Ies, muss doch noch etwas mehr gesagt werden. Fangen wir mit der Eiszeit an, met de Iestied an, von denen die letzte vor rund 7000 Jahren ihren Höhepunkt erreichte.

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Das plattdeutsche Wort „Ies“ Teil 1

Weiße Weihnacht, witte Winachten, haben wir nicht gehabt, aber nun kommen die kalten Monate Januar, de Harremaond, und Februar, de Ies­maond.

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Das plattdeutsche Wort „haug“

Ist etwas hoch bzw. erhaben, so sagt man in Platt: et is haug, bei der Hälfte is et halwhaug. Aus dem kirchlichen Bereich kennt man das Hochamt, de Haugemis of dat Haugamt, den Hochaltar, dän Haugaoltaor, und natürlich auch den Pfarrer, dän Haugwüörden.

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Das plattdeutsche Wort "Jaor"

Kinder, wie die Zeit vergeht! Schon wieder geht ein Jahr zu Ende, kümp een Jaor an’t End. Aber gehen wir zunächst durch die Jahre, de Jaore.

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Das plattdeutsche Wort "Pan"

Das plattdeutsche Wort Pan ist wieder eines der Wörter mit mehreren, teils bildhaften Bedeutungen. De Pan, die Pfanne, bzw. de Pannen, die Pfannen, kennt man ja aus dem Haushalt.

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Das plattdeutsche Wort „Foot“

Gleich mehrere Bedeutungen hat das plattdeutsche Wort Foot. Zunächst bezeichnet es den Fuß von Mensch und Tier, sowie die Füße, de Föte, von Maschinen und Geräten

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Das plattdeutsche Wort „Breew"

Schreiben Sie noch Briefe, Brewe, von Hand auf einen Briefbogen, van Hand up nen Breewbuogen?

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Das plattdeutsche Wort „gaon“

Ein plattdeutsches Wort mit mehreren sprachlichen Funktionen ist gaon. Zunächst heißt es übersetzt gehen oder auch bewegen.

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Das Plattdeutsche Wort "maken"

Das plattdeutsche Wort "maken"

Viele Bedeutungen hat das plattdeutsche Wort maken. Zunächst heißt es machen. Darüber hinaus wird es für viele Tätigkeiten gebraucht.

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Das plattdeutsche Wort „Hiärfst“

Nun ist es wieder so weit: Es wird Herbst, et wät Hiärfst, und das Herbstwetter, dat Hiärfstwiär, gewinnt die Oberhand! Die Blätter der Bäume färben sich in den herrlichsten Farben, es wird herbstlich, et wät hiärfstlik!

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Das plattdeutsche Wort „supen“

Tiere saufen, se suupt, Menschen trinken, Lüde drinkt. Aber gerade auf Feiern heißt es: Friät di sat un suup di dik, män hol‘t Muul van Kiärk un Poltik!

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Das plattdeutsche Wort „Kind“

Kind heißt auch auf Platt so. Allerdings lautet die Mehrzahl Kinder im Plattdeutschen Kinner. Ein kleines Kind ist ein Kindken, mehrere sind Kindkes. Nach der Entbindung liegt die Mutter zunächst im Wochenbett, in’t Kindbedde.

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Das plattdeutsche Wort „büörn“

Wer hat schon einmal gezählt, wie oft er am Tag etwas heben muss, wat büörn mot? Vielleicht gibt es Statistiken, die besagen, wie häufig man etwas an- bzw. hochhebt, wat an- of haugebüört, oder etwas aufhebt bzw. auflädt, wat upbüört.

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Das plattdeutsche Wort "olt"

Olt bedeutet im Hochdeutschen alt. Interessiert etwas nicht mehr, so sagt man: Dat is olt Geld! Alteisen bzw. Schrott sind Oltisen.

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Das plattdeutsche Wort "frien"

Das plattdeutsche Wort "frien"

Ach, wie schön ist doch die Zeit des Freiens, des Umwerbens und des Heiratens, dat Frien!

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Das plattdeutsche Wort „een“

Im Plattdeutschen begegnet uns das Wort een häufig. Es ist zum einen das Zahlwort eins, zum andern das unbestimmte Geschlechtswort ein mit den Beugungen ene – eine, enen – einer, einem und einen.

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Das plattdeutsche Wort „Rad“

Eine der wichtigsten Erfindungen der Menschheit ist wohl das Rad, dat Rad. Zunächst als Holzscheibe verwendet, äs Holtrad bruukt, haben sich Räder, Riäder, bis heute stark weiterentwickelt.

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Das plattdeutsche Wort „Müël“

Das plattdeutsche Wort „Müël“

Denkt man an eine Mühle, an ne Müël, denkt man an etwas Drehendes

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Das plattdeutsche Wort „iäten“

Das plattdeutsche Wort „iäten“

Wie sagt man doch so schön: Menschen essen, Lüde iät, und Tiere fressen, Diers friät. Wenn das Essen bzw. die Speise aber zu lecker ist, wan dat Iäten to läcker is, kann es auch zum großen Fressen kommen, to’t graute Friäten.

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Das plattdeutsche Wort „draimen“

Das plattdeutsche Wort „draimen“

Viele Menschen, ja man sagt alle Menschen träumen nachts, se draimt nachens. Oft merken sie gar nichts von dem Traum, van dän Draum.

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Das plattdeutsche Wort „Steen“ Teil 2

Das plattdeutsche Wort „Steen“ Teil 2

Beim letzten Mal wurde über verschiedenste Steine, vöschaidenste Stene, gesprochen. Und was kann man nicht alles aus Stein machen!

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Das plattdeutsche Wort „Steen“

Das plattdeutsche Wort „Steen“

Erstaunlich viele Begriffe ranken sich um das plattdeutsche Wort Steen, zu Hochdeutsch Stein bzw. Steenken sprich Steinchen.

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Das plattdeutsche Wort „Ääs“

Das plattdeutsche Wort „Ääs“

Der Körperteil, auf dem wir sitzen, der Po, das Gesäß oder auch der Hintern, ist zu Plattdeutsch unter anderem auch der Ääs.

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Das plattdeutsche Wort „Balken“

Das plattdeutsche Wort „Balken“

„Wir haben unsere alten Sachen auf dem Balken.“ Einen solchen Spruch haben sicherlich schon viele von sich gegeben ohne zu wissen, dass sie ein plattdeutsches Wort gebraucht haben

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Das plattdeutsche Wort „Been“

Das plattdeutsche Wort „Been“

Menschen und auf dem Land lebende  Tiere benutzen zum Stehen und zur Fortbewegung ihre Beine, üöre Bene.

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Das plattdeutsche Wort „Blage“

Das plattdeutsche Wort „Blage“

„Usse Kinner un Naobers Blagen!“ Das sagt schon fast alles! Ein Blaag oder eine Blage ist also ein Kind.

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Das plattdeutsche Wort „Bollerwagen“

Das plattdeutsche Wort „Bollerwagen“

Was waren das noch Zeiten, als Bollerwagen über das Kopfsteinpflaster polterten und dadurch schon von weitem zu hören waren!

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Das plattdeutsche Wort „braken“

Das plattdeutsche Wort „braken“

Sicher hat jeder schon einmal das plattdeutsche Wort braken gehört.

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Das plattdeutsche Wort „Braud“

Das plattdeutsche Wort „Braud“

Ist man längere Zeit im Ausland gewe­sen, sehnt man sich vor allem auch wieder nach deutschem Brot, nao düütsk Braud.

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Das plattdeutsche Wort „Buoter“

Das plattdeutsche Wort „Buoter“

Seit langen Zeiten macht der Mensch aus Milch Butter, Buoter.

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Das plattdeutsche Wort „Büks“

Das plattdeutsche Wort „Büks“

Was wäre der Mensch ohne Hose, aon Büks! Hosen, Büksen, bestehen u.a. aus Hosenbeinen, Büksenbene of Büksenpipen, dem Hosenbund, dat Büksenbäödken, manchmal auch Ho­sentaschen, Bük­sentasken, oder Hosenknöpfen, Bük­senknaipe. Tuchhosen, Linnenbüksen, haben oft Bügelfalten, Büksenkniëpe.

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Das plattdeutsche Wort „Dageblad“

Das plattdeutsche Wort „Dageblad“

Unsere täglich geliebte und selbstverständlich umfangreiche Zeitung hat sich erst im Laufe der Zeit zu dem entwickelt, wie wir es kennen.

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Das plattdeutsche Wort „dwiärs“

Das plattdeutsche Wort „dwiärs“

Das hochdeutsche Wort quer heißt im Plattdeutschen dwiärs. Eine Querstrebe, einen Querbalken oder Sturz nennt man Dwiärsbalken.

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Das plattdeutsche Wort „Fassen“

Das plattdeutsche Wort „Fassen“

Die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern, dat Fassen of de Fassentied, beginnt am Aschermittwoch, dän Aske­dag. Doch vor dem Fasten, Hungern oder Verzichten, vüör dat Fassen, gibt es noch einiges zu feiern

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Das plattdeutsche Wort „Füer“

Das plattdeutsche Wort „Füer“

In der kälteren Jahreszeit sehnt man sich nach Wärme, am besten nach einem Feuer, nao een Füer, am offenen Kamin, an’t Häädfüer.

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Das plattdeutsche Wort „Gat“

Das plattdeutsche Wort „Gat“

Verschließbare Öffnungen wie Ventile oder den After bezeichnet man im Plattdeutschen als Gat. Der Schlund bzw. Rachen heißt Halsgat.

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Das plattdeutsche Wort „giëwen“

Das plattdeutsche Wort „giëwen“

Das Leben ist ein Nehmen und ein Geben, een Niëmen un een Giëwen.

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Das plattdeutsche Wort „Grawen

Das plattdeutsche Wort „Grawen

Ein Grawen, zu Hochdeutsch Graben, dient zur Entwässerung von oberflächennahem Wasser.

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Das plattdeutsche Wort „How“

Das plattdeutsche Wort „How“

Enen How, in der Mehrzahl Hüöwe, zu Hochdeutsch Hof, Hofplatz, Gehöft findet man an vielen Stellen im Ort bzw. der Umgebung.

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Das plattdeutsche Wort „Kat“

Das plattdeutsche Wort „Kat“

Ein beliebtes Haustier ist die Katze, de Kat. Paart sich eine weibliche Katze mit einem Kater, nen Bolsen, dann gibt es bald junge Katzen, Kätkes.

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Das plattdeutsche Wort „Koken“

Das plattdeutsche Wort „Koken“

 Für viele Menschen ist Kuchen, is Ko­ken, das beste Lebensmittel!

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Das plattdeutsche Wort „Kuorw“

Das plattdeutsche Wort „Kuorw“

Was wären wir ohne Korb, aon nen Kuorw, bzw. ohne Körbe, Küörwe! Schon früher fertigten Korbflechter, Kuorwmakers,

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Das plattdeutsche Wort „kwatern“

Das plattdeutsche Wort „kwatern“

Ein gern auch in unserer Gegend im Hochdeutschen gebrauchtes plattdeutsches Wort ist „kwatern“.

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Das plattdeutsche Wort „laupen“

Das plattdeutsche Wort „laupen“

Wohl dem, der gut gehen bzw. laufen, auf Platt laupen, kann! Besonders wenn man flüchten muss, lau­pengaon, ist das von Vorteil.

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Das plattdeutsche Wort „Nap“

Das plattdeutsche Wort „Nap“

Zum Essen und Trinken benutzen Tier und Mensch häufiger auch Näpfe, Näppe.

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Das plattdeutsche Wort „Paol“

Das plattdeutsche Wort „Paol“

Auch im Hochdeutschen rutscht dem Einen oder Anderen beim Sprechen manchmal der Ausdruck Paol, also Pfahl, heraus.

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Das plattdeutsche Wort „Paosken“

Das plattdeutsche Wort „Paosken“

Eines der vier Hochfeste, de Veer­hochtiden, der katholischen Kirche ist Ostern, das Paschafest, up Plat Paos­ken.

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Das plattdeutsche Wort „Pat“ bzw. „Pätken“

Das plattdeutsche Wort „Pat“ bzw. „Pätken“

Da liest man in der Zeitung, dass ein Verein zu einer Pätkesfahrt einlädt. Jeder in unserer Gegend weiß, dass es um eine Fahrradtour geht.

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Das plattdeutsche Wort „Pigge“

Das plattdeutsche Wort „Pigge“

In früherer Zeit waren Holznägel bzw. Holzstifte, Piggen, eine preiswerte Al­ternative zu Stahlnägeln, to Niägel. Sofort zu erkennen sind Piggen als typische Verbindungselemente des Ständerwerks von Fachwerkhäusern, da sie ein wenig aus dem Gebälk herausragen.

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Das plattdeutsche Wort „Pulle“

Das plattdeutsche Wort „Pulle“

Die Bezeichnung für Flasche im Plattdeutschen ist Pul oder Pulle, in der Verkleinerungsform Pülleken.

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Das plattdeutsche Wort „Schomaker“

Das plattdeutsche Wort „Schomaker“

Laut der Internetseite verwandt.de gibt es in 127 Städten und Landkreisen Deutschlands insgesamt 866 Telefonbucheinträge mit dem Namen Schomaker.

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Das plattdeutsche Wort „Smacht“

Das plattdeutsche Wort „Smacht“

Nichts ist schlimmer als großer Hunger, also Smacht. Ältere kennen das Hungern, dat Smachten, noch gut.

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Das plattdeutsche Wort „Stool“

Das plattdeutsche Wort „Stool“

Was wären wir ohne einen Stuhl, nen Stool! Stühle, Stöle, bestehen zumeist aus Stuhlbeinen, uut Stoolbene, einer Sitzplatte, ne Stoolplaat, einer Lehne, ne Stoolliënig, und für das bequeme Sitzen mit einem Sitzkissen darauf, een Stoolküssen drup

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Das plattdeutsche Wort „Stuten“

Das plattdeutsche Wort „Stuten“

Da wundert sich so mancher, der kein Einheimischer ist: Beim Bäcker verlangt jemand Stuten

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Das plattdeutsche Wort „Swien“

Das plattdeutsche Wort „Swien“

Was wären wir ohne das Schwein, dat Swien! Es liefert Fleisch, besonders den leckeren Schinken, de Swinemäse oder Schweinepfötchen, de Swine­kläönkes.

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Das plattdeutsche Wort „trecken“

Das plattdeutsche Wort „trecken“

Dem hochdeutschen Begriff ziehen entspricht das plattdeutsche trecken. Man meint damit aber auch das Treideln, das Ziehen von Schiffen vom Treidelweg aus, dän Trekpat.

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Das plattdeutsche Wort „Water“

Das plattdeutsche Wort „Water“

War das ein Frühjahr ! Aber vielerorts fehlte der Natur das Wasser, dat Wa­ter. Bei hohen Temperaturen erfrischen Mineralwasser mit Kohlensäure – Bölkwater of Kriëmelwater, Limonade mit Kohlensäure – Bruuswater – und vor allem auch einfaches Leitungswasser, dat Friskwater uut’n Kraan: dat Kraanwater.

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Das plattdeutsche Wort „Wiär“

Das plattdeutsche Wort „Wiär“

Über das Wetter bzw. die Witterung, zu Plattdeutsch Wiär, lässt sich ja un­endlich viel sprechen, denn das richtige Wet­ter für alle gibt es nicht.

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 Die ersten 50 Beiträge sind als Broschüre zusammengefasst und über den Onlineshop zu beziehen. Besonders beliebt ist das Büchlein als nettes Mitbringsel bei Besuchen.

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